Faktoren & Fakten
Die neuesten Eiskernbohrungen haben bewiesen, das es in der Vergangenheit mehrere heftige Temperaturanstiege innerhalb von 150 - 250 Jahren gab. Da greift das Hauptargument, der Befürworter, "Der Mensch ist weitgehend Schuld am Klimawandel" nicht mehr. Auch werden immer Wetterphänomene als Beweis dargelegt, dabei verwechseln dann wohl einige "Medien, Politiker & Wissenschaftler" das Wetter ( Std. bis Tage ) mit dem Klima ( 30 bis ~ Jahre ) .
Die Sonne unser Stern in unserem Sonnensystem, nahm die letzten Jahre an Aktivität zu. Das Magnetfeld der Erde nahm die letzten Jahre weiterhin ab und steuert geradewegs auf eine Umpolung zu. Dieses instabile Magnetfeld der Erde begünstigt noch die Strahlungsenergie der Sonne auf unsere Atmosphäre. Vulkanausbrüche, Erdbeben & Waldbrände traten in den letzten Jahren vermehrt auf.
Wie sah es in der Vergangenheit und wie sieht es heute im Erdinneren aus ? Im Moment wissen wir noch mehr vom Mond als von unserem Erdinneren. Aber auch von der Tiefsee wissen wir recht wenig ! Wir besitzen im Erdinneren einen Art Dynamo, wo atomare & elektromagnetische Prozesse ablaufen, die sich auch einmal leicht verändern können - Erdbeben, Vulkanausbrüche & Tsunamis.
Die
gesamte belebte und unbelebte Umwelt
Nichts ist stabil auf dem
Planeten Erde. Kontinente, Gebirge, Ozeane, Organismen und
Ökosysteme, kurz: die gesamte belebte und unbelebte Umwelt sind
einem permanenten Wandel unterworfen. Verantwortlich dafür sind drei
"Motoren": extraterrestrische Veränderungen wie Schwankungen der
Erdumlaufbahn oder der solaren Einstrahlung, Prozesse des
Erdinneren, die unter anderem zu Vulkanismus und Plattentektonik
führen, sowie die Evolution der Biosphäre. Wie bedeutsam gerade die
Biosphäre für die Dynamik des Systems Erde ist, wird erst in
jüngster Zeit erkennbar und im Rahmen des Vortrages erläutert. Mit
Hilfe von geologisch-paläontologischen Analysen und Modellierungen
kann gezeigt werden, wie eng Vegetation und Klima über die letzten
400 Millionen Jahre gekoppelt sind. Dabei steuert nicht nur das
Klima die Vegetation, sondern auch umgekehrt beeinflussen
Vegetationswechsel in hohem Maße die Klimaentwicklung: Veränderungen
der Vegetation sind zum Teil verantwortlich für das Entstehen von
Eiszeiten, aber auch "Treibhausklimate". Die Kopplung zwischen
Vegetation und Klima erfolg über Strahlungshaushalt, Stoffkreisläufe
(vor allem des Kohlenstoffs und Wassers) sowie Impulsaustausch. Das
Verständnis der Entwicklung von Vegetation und Klima seit 400
Millionen Jahre hilft nicht zuletzt, die momentanen anthropogenen
Eingriffe in das System Erde besser zu verstehen, wirft aber auch
Fragen bezüglich der vorgeschlagenen Lösungsansätze, etwa des
Kyoto-Protokolls, auf.
( Universität Heidelberg )
Der Mensch kann das Klima nicht
beeinflussen
All unsere Bemühungen sind vergebens, die nächste Eiszeit kommt ohne
oder auch gegen unser Zutun. Das meint Peter Neumann-Mahlkau,
ehemaliger Präsident des Geologischen Landesamtes
Nordrhein-Westfalen.
In den drei Milliarden Jahren Erdgeschichte herrsche größtenteils
Treibhausklima (in dem beispielsweise die Saurier Millionen Jahre
lang wunderbar gediehen). Der Mensch dagegen kennt nur
Eiszeitklimaformen. Kohlendioxid jedenfalls ist für den heutigen
Temperaturanstieg in keiner Weise verantwortlich. Vor einer
Milliarde Jahre war er 400-mal größer als heute, bedeutend wärmer
war es aber nicht. Vor 225 Millionen Jahren gab es eine schwere
Eiszeit bei einem um 50-mal höheren CO2-Gehalt als heute. Im
Klima-Optimum um das Jahr 1000 rauchten keine Schlote, wohl aber am
Ende der kleinen Eiszeit um 1890.
Im Augenblick befinden wir uns in einer Zwischeneiszeit - und die
neue Eiszeit kommt bestimmt. Siehe dazu auch unseren Artikel "In 30
Jahren beginnt die neue Eiszeit" . Was aber noch lange nicht heißt,
dass wir hemmungslos unsere fossilen Brennstoffe verheizen dürfen.
Denn die sind eines Tages alle, und dann stehen wir in der Kälte da
- ganz wörtlich.
( P.M. Magazin )
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